Welche Sportbekleidung bei starkem Schwitzen? Wir klären auf!

Intensive sportliche Betätigung führt unweigerlich dazu, dass der Körper Flüssigkeit in Form von Schweiß absondert. Dies ist für die Regulierung der Körpertemperatur zwingend notwendig. Wie stark ein Sportler schwitzt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zu diesen Faktoren gehören die Intensität der ausgeübten Sportart, aber auch individuelle körperliche Faktoren. Es gibt Menschen, die generell mehr schwitzen als andere. Dies betrifft nicht nur den Sport, sondern auch Situationen im Alltag, im Beruf oder in der Freizeit. Vielleicht befinden Sie sich häufig in der Situation, dass Sie stark schwitzen. Dies kann vorkommen, wenn Sie sich aufregen, wenn Sie Angst haben oder eine starke Nervosität verspüren. Auch nächtliches Schwitzen oder die vermehrte Bildung von Schweiß an heißen Tagen ist weitverbreitet. Wie stark Sie beim Sport schwitzen, steht mitunter mit den anderen Lebenssituationen in Zusammenhang. Sie können bei der sportlichen Betätigung viel für Ihr Wohlbefinden tun, indem Sie passende Sportbekleidung kaufen. Um die perfekte Bekleidung für starkes Schwitzen zu finden, sollten Sie einige Dinge beachten.

Starkes Schwitzen beim Sport: So wählen Sie die richtige Sportbekleidung

Die Sportbekleidung sollte auf ein starkes Schwitzen während des Trainings oder des Wettkampfes angepasst sein. Doch worauf sollten Sie genau achten? Sie erfahren, warum Sie beim Sport stark schwitzen und ob es Möglichkeiten gibt, dagegen etwas zu tun. Die Auswahl des passenden Materials für die Sportbekleidung ist die wichtigste Grundlage für ein effektives und angenehmes Training. Funktionskleidung kann starkes Schwitzen reduzieren. Mit der passenden Kleidung können Sie Ihr Training intensivieren und bei Wettkämpfen eine höhere Leistungsfähigkeit erzielen.

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Warum schwitzt man beim Sport eigentlich?

Mit einer passenden Sportbekleidung können Sie das unangenehme Gefühl beim Schwitzen minimieren. Doch warum schwitzen Sie beim Sport und können Sie etwas gegen die starken Schweißabsonderungen tun? Diese Fragen lassen sich nicht allgemeingültig beantworten, da jeder Mensch individuell ist und anders auf die körperliche Belastung beim Sport, aber auch in Stresssituationen reagiert, ist es wichtig, dass Sie für sich selbst herausfinden, was Ihnen guttut. Einige Grundlagen sollten Sie in diesem Zusammenhang jedoch kennen.

Zusammenhang zwischen sportlicher Betätigung und dem Schwitzen

Sportliche Betätigung und das Schwitzen stehen in einem sehr engen Zusammenhang zueinander. Wenn Sie Sport treiben, steigt die Körpertemperatur an. Dies ist quasi eine Gesetzmäßigkeit, denn Bewegung erzeugt Wärme. Aus diesem Grund verbrennen Sie bei der sportlichen Betätigung Kalorien.

Für das Gleichgewicht des Körpers ist es wichtig, die Temperatur bei etwa 36 Grad Celsius konstant zu halten. Wenn Bewegung Wärme erzeugt, schützt sich der Körper durch die Produktion von Schweiß vor Überhitzung. Somit fungiert die Produktion von Schweiß als Kühlsystem für den Körper. Das Schwitzen begünstigt das Entstehen von Verdunstungskälte. Dieser Kühleffekt reguliert die Körpertemperatur sehr wirkungsvoll.

Schwitzen beim Sport ist unangenehm

Starkes Schwitzen beim Sport wird allgemein als ausgesprochen lästig empfunden. Dennoch erfüllt der Vorgang einen wichtigen Zweck. Das Schwitzen zeigt, dass Sie gesund sind und dass Ihr Körper richtig arbeitet. Es ist sehr wichtig, dass Sie das Schwitzen nicht unterbinden. Sie können diese Funktion des Körpers nicht verhindern, somit ist es empfehlenswert, wenn Sie dies gar nicht erst versuchen. Lassen Sie die Schweißproduktion Ihres Körpers zu und reagieren Sie mit der Auswahl einer geeigneten Kleidung. So schützen Sie den natürlichen Prozess des Körpers und leisten dennoch einen wichtigen Beitrag für Ihr Wohlbefinden.

Welches Material ist am besten für Sportbekleidung gegen Schwitzen?

Verschiedene Hersteller bieten sehr gute und hochwertig verarbeitete Sportbekleidung gegen starkes Schwitzen an. Neben dem perfekten Sitz ist es sehr wichtig, dass Sie sich für ein passendes Material entscheiden. Dies lässt sich am Beispiel der Baumwolle verständlich erklären: Baumwolle ist ein strapazierfähiges und pflegeleichtes Material, das sich in vielen Materialien findet. Der Nachteil liegt jedoch darin, dass Baumwolle Feuchtigkeit in sich aufsaugt. In der Folge wird die Kleidung schwer. Wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, sich umzuziehen, kann die feuchte schwere Kleidung wie ein Sack auf der Haut hängen. Dies ist nicht nur unangenehm, sondern macht das weitere Training mitunter sogar unmöglich. Muskeln und letztlich auch der Körper kühlen aus, wenn Sie Baumwollkleidung tragen. Sie fühlen sich unwohl, aber das ist noch nicht alles. Sie können sich eine Erkältung zuziehen, wenn Sie beim Sport Baumwollkleidung tragen und unter starkem Schwitzen leiden. Somit würden wir Ihnen von dem Tragen von Baumwollkleidung bei sportlicher Betätigung dringend abraten, vor allem dann, wenn Sie wissen, dass Ihr Körper beim Sport viel Schweiß produziert.

Der Vorteil atmungsaktiver Materialien

Um feuchte Kleidung am Körper zu verhindern, sollten Sie sich für Sportbekleidung aus atmungsaktiven Materialien entscheiden. Der Vorteil liegt darin, dass die Fasern die Feuchtigkeit nicht aufnehmen können. Vielmehr leiten atmungsaktive Materialien die Feuchtigkeit nach außen ab. Dort verdunsten sie. Die Kleidung bleibt leicht, fühlt sich auf der Haut angenehm an, und sie ermöglicht ein effektives Training. Der Schweiß verdunstet schnell. Wenn Sie unter vermehrtem Schwitzen leiden, kommt Ihnen die Beschaffenheit von atmungsaktiven Stoffen entgegen. Sie empfinden das Schwitzen als nicht mehr so gravierend, eben weil ein Teil der Feuchtigkeit nach außen transportiert wird.

Auf das Zwiebelsystem setzen

Sicher kennen Sie das Zwiebelsystem von Ihrem Alltagsoutfit. Sie ziehen verschiedene Oberteile übereinander, um auf Temperaturschwankungen optimal reagieren zu können. Auch für den Laufsport und andere schweißtreibende Aktivitäten kann das Zwiebelsystem sehr vorteilhaft sein. Wenn Sie merken, dass Sie stark schwitzen, können Sie auf das Zwiebelprinzip setzen. So schützen Sie sich effektiv vor Auskühlung und können gleichzeitig auf kurzfristige Erhöhungen der Temperatur, etwa durch eine starke direkte Sonneneinstrahlung, reagieren.

Hilft Funktionskleidung gegen Schwitzen?

Hilft Sportbekleidung bei starkem Schwitzen, wenn Sie sich für Funktionskleidung aus atmungsaktiven Materialien entscheiden? In diesem Zusammenhang müssen Sie wissen, dass Sie auch dann schwitzen, wenn Sie Funktionskleidung tragen. Diese Kleidung verhindert die Bildung von Schweiß leider nicht. Der Körper reguliert die Schweißproduktion, unabhängig davon, welche Kleidung Sie tragen. Sie können aber viel für das positive Tragegefühl tun, wenn Sie sich für Funktionskleidung entscheiden. Die Funktionskleidung optimiert aufgrund ihrer Eigenschaften die Wärmeisolation. Sie schwitzen zwar genauso viel, aber Sie fühlen sich in jedem Fall besser.

So funktioniert die Wärmeisolation

Beim Tragen von Funktionskleidung kann sich zwischen dem Material der Bekleidung und der Haut ein kleines Luftpolster bilden. Bei einigen Materialien funktioniert dies auch bei der Textilkonstruktion selbst. In der Folge kann die Körperwärme nicht verpuffen. Sie profitieren von den natürlichen Funktionen. Mit der passenden Kleidung können Sie den positiven Effekt verspüren, dass Sie die vermehrte Schweißbildung gar nicht mehr in dem Maße wahrnehmen.

Schweißaufnahme als weiterer Vorteil

Hochwertige Funktionsbekleidung in Form von Shirts, die aus Wolle, Polyester oder Polypropylen gefertigt sind, können Schweiß direkt aufnehmen. Dabei wird der flüssige Schweiß von innen nach außen transportiert. Die Innenseite des Textils liegt direkt an der Haut. Dort kommt sie direkt mit dem Schweiß in Berührung. Im Gegensatz zur Baumwolle saugen sich die Fasern jedoch nicht mit dem Schweiß voll. Sie transportieren ihn an die Außenseite des Textils. Dort können sie abtrocknen. Dies passiert noch während des Trainings. Wichtig ist, dass die Materialien so gestaltet sind, dass die Verdampfung der Feuchtigkeit gut funktioniert. Dafür muss das Material entsprechend konstruiert sein.

Atmungsaktivität und Hautsensorik

Funktionsshirts werden in einer wichtigen Eigenschaft als atmungsaktiv bezeichnet, weil sie die Feuchtigkeit, wie soeben beschrieben, von innen nach außen ableiten. Dies hat auch eine positive Auswirkung auf die Hautsensorik: Wenn Sie schwitzen, klebt das Textil nicht an der Haut. Außerdem können sich keine Fasern aufstellen. Somit verspüren Sie kein unangenehmes kratzendes Gefühl. Das Material fühlt sich weich, aber nicht steif oder labberig an.