Wandergruppen mit Kindern & Familien: Wie motiviert man Kinder zum Wandern und welche Ausrüstung benötigt man?

Inhaltsverzeichnis

Wer als begeisterter Wanderer bereits seit vielen Jahren in der Natur unterwegs ist, der möchte diese Leidenschaft nicht aufgeben, sobald er Kinder hat. Das ist auch überhaupt nicht notwendig, schließlich kann man Kinder bereits ab dem Säuglingsalter aktiv in Wandertouren einbinden. Worauf bei den unterschiedlichen Altersgruppen zu achten ist, erklären wir dir in einem ausführlichen Beitrag, in dem es um die Vorteile von Familienwanderungen geht. Außerdem gehen wir auf die Fähigkeiten von Kindern in verschiedenen Altersstufen ein und erzählen dir, welche Bedürfnisse Babys von Kleinkindern, Schulkindern oder Jugendlichen unterscheiden.

In diesem Artikel steht die Ausrüstung für Wandertouren mit Kindern im Vordergrund. Zudem analysieren wir, wie Du deine Kinder zum Wandern motivieren kannst. Es handelt sich dabei schließlich um eine Aktivität, die allen Teilnehmern großen Spaß bereiten soll. Mit Hilfe gezielter Tricks gelingt es dir, die Wandertour zu einem abwechslungsreichen und spannenden Ausflug zu machen.

Wie kann man Kinder zum Wandern motivieren?

Einige der Tipps, die wir im folgenden Abschnitt nennen werden, setzt Du bereits bei der Vorbereitung um. Andere beziehst Du in die Wanderung ein, sodass sich deine Kinder auf Grund ihrer positiven Erfahrung auf zukünftige Ausflüge freuen.

Für Kleinkinder stehen vor allem Neugier und Entdeckungsdrang im Vordergrund. Sie nehmen die Wanderung kaum als solche wahr. Vielmehr handelt es sich für sie um einen Tag auf einem riesigen Abenteuerspielplatz. Sie erkunden Pflanzen und Tiere, die ihnen begegnen, lassen Stöckchen in Bächen schwimmen und rollen sich über Wiesen. Doch mit fortschreitendem Alter legen sie beim Wandern immer größere Strecken zurück. Nun drängt sich vor allem die Anstrengung in den Vordergrund. Die Wege sind mitunter uneben und man kommt häufiger in einen plötzlichen Regenguss. Die Ausflüge werden nun nicht mehr nur mit dem Abenteuer in Verbindung gebracht, sondern auch mit schmerzenden Füßen oder schweren Rucksäcken. Umso wichtiger ist es, die Erfahrung für Kinder positiv zu gestalten. Aus vergangenen Wanderungen lernt das Kind, wie viel Spaß die gemeinsame Zeit mit der Familie in der freien Natur macht.

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1. Tipp: Eine Wanderroute wählen, deren Länge das Kind gut bewältigen kann

Kinder möchten, dass ihnen etwas zugetraut wird. Sie wollen zeigen, was sie können und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Gleichzeitig reagieren sie auf Überforderung schnell mit Frustreaktionen. Aus diesem Grund ist es wichtig, eine Route für die Wanderung auszusuchen, welche sich an die Kondition der Kinder anpasst. Sie sollte nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang sein. Beginne am besten mit kleinen Ausflügen und steigere die Länge der Wanderstrecke mit der Zeit. Auf diese Weise kannst Du dein Kind optimal fördern und es vor neue Herausforderungen stellen.

Kinder lieben es, wenn die Wanderstrecke einige Hindernisse für sie bereithält. Sie wollen durch Pfützen springen, über Brücken laufen, kleine Berge erklimmen und an Felswänden hochklettern. Oben angekommen erfüllt es sie mit großem Stolz, zu sehen, was sie alles erreicht haben. Die Steigung darf ruhig auch mal etwas stärker sein, allerdings nur über kleinere Strecken. Kinder lassen sich kurzfristig überaus gut motivieren. Für langes Durchhaltevermögen fehlt ihnen jedoch oft die Kraft. Außerdem solltest Du bedenken, dass Kinder nicht in der Lage sind, sehr weit vorauszuschauen. Sie möchten nach kurzer Zeit für ihre Anstrengung belohnt werden. Ein Aussichtspunkt auf einem Berg bietet sich beispielsweise an, um dort eine Pause einzulegen und ein leckeres Picknick auf der Decke auszubreiten. Kindern fällt es schwer, eine Strecke hin und wieder zurückzugehen. Aus diesem Grund empfehlen wir Rundwege.

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2. Tipp: Geschichten erzählen, die zum Wanderweg passen

Es lohnt sich, das Wandern mit dem Urlaub zu verbinden und dabei Regionen zu erkunden, die man bisher noch nicht kannte. Wer in Süddeutschland wohnt, der kann beispielsweise in den Ferien an die Ostsee fahren, um dort Wanderungen am Strand zu unternehmen. Geschichten aus der Region, die auf Kinder abgestimmt sind, lockern die Atmosphäre beim Wandern auf. Während das Kind aufmerksam der Geschichte lauscht, läuft sich die Strecke fast von allein. Das Märchen sollte möglichst an die Interessen und das Alter des Kindes angepasst werden. Wer in Bayern wandert und eines der bekanntesten Schlösser Deutschlands, Neuschwanstein, besichtigt, der kann sich während der Wanderung Geschichten über verwunschene Wälder, Könige, Prinzessinnen und Schlösser erzählen. Wenn die Kinder größer werden, eignen sich mysteriöse Geschichten sehr gut.

3. Tipp: Kleine Spiele oder Rätsel in die Wanderung einbauen

Spiele können beim Wandern ebenfalls gespielt werden. Bei einer Runde „ich sehe was, was du nicht siehst…“ vergessen die jüngsten Familienmitglieder vor lauter Überlegen und Fragen schnell, wie anstrengend das Wandern ist. Rätsel regen die Kinder an, ihren Verstand zu nutzen. Sie geraten schnell ins Grübeln und hüpfen dabei aufgeregt vor ihren Eltern her, während der Wanderweg mit schier endloser Ausdauer beschritten wird.

4. Tipp: Wissenswerte Informationen über die Natur vermitteln

Kleinkinder benutzen täglich gefühlt 1000-mal das Wort „warum?“. Sie befinden sich ununterbrochen auf Entdeckungstour, ganz gleich, ob im heimischen Garten oder im Wald. Während einer Wanderung kann man seinem Kind sehr viele Informationen rund um die Wanderroute vermitteln. Man stößt beispielsweise auf einen Wasserfall und erklärt, wie dieser entstanden sein könnte. Oder man findet eine Raupe und macht sich Gedanken darüber, zu welchem Schmetterling dieser werden wird. Die Möglichkeiten sind schier endlos und es ist wundervoll, die Natur durch die Augen seines Kindes neu kennenzulernen.

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5. Tipp: Ein spannendes Ziel für die Wanderung auswählen

Ein vielversprechendes Ziel steigert die Vorfreude und motiviert dazu, tapfer weiter zu marschieren, auch wenn die Beinchen nach einer gewissen Strecke müde werden. Es sollte sich dabei um ein Ziel handeln, dass dein Kind interessiert. Ein gutes Restaurant oder eine Burg bieten sich deshalb womöglich nicht an. Suche nach einem Ziel, mit dem sich dein Kind identifiziert. Dies kann ein Aussichtspunkt sein, von dem man einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Berge und den Fluss erhaschen kann. Besonders spannend finden Kinder jedoch Ziele, an denen sie viel zu entdecken haben. Einen Streichelzoo zum Beispiel, bei dem man Ziegen füttern und Kaninchen streicheln kann. Ein Abenteuerspielplatz mit vielen Schaukeln, Rutschen, Klettergerüsten und einer Seilbahn eignet sich ebenfalls sehr gut als Ziel für eine Wanderung.

6. Tipp: Kinder lieben Verantwortung

Ob klein oder groß – Kinder lieben es, Verantwortung zu übernehmen. Du kannst dein sechsjähriges Kind beispielsweise damit beauftragen, Fotos von der Wanderung zu machen. Schon bald wirst Du es dabei beobachten, wie es Blumen fotografiert, kleine Tiere ausfindig macht und vorausläuft, um ja nichts zu verpassen. Eine weitere Idee ist es, dein Kind mit dem Tragen der Snacks zu beauftragen. Hierfür benötigt es natürlich einen schönen Rucksack, der ihm gefällt. Voller Energie wandert dein Kind den Weg entlang, um die wichtigen Snacks an ihr Ziel zu bringen. Auf der Wiese angekommen, auf der ihr ein Picknick einlegt, verteilt es die Snacks und freut sich sehr über das Lob, dass es für seine Leistung erhält.

Achte stets darauf, dass sich dein Kind durch seine Aufgabe wertgeschätzt fühlt. Kinder lieben es, gefordert zu werden. Gleichzeitig darf die Aufgabe jedoch nicht überfordernd sein. Ist der Rucksack mit den Snacks beispielsweise zu schwer, so schleudert es diesen schnell frustriert vor sich auf den Weg und weigert sich, ihn weiter zu tragen. Die aufgeführten Ideen sind kleine Beispiele. Du kennst dein Kind sehr genau und weißt deshalb, wofür es sich interessiert und wo seine Grenzen liegen.

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7. Tipp: Gemeinsam mit anderen Familien und deren Kindern wandern

Das Wandern in Familiengruppen hat so einige Vorteile. Es fördert die sozialen Kompetenzen der Kinder und steigert den Spaßfaktor. Vor allem Kinder, die keine Geschwister haben, schätzen es sehr, mit Gleichaltrigen den Wanderweg entlangzulaufen. Schließlich sehen Kinder die Welt mit anderen Augen. Sie begeben sich zusammen auf Erkundungstour und beobachten Ameisen, die Blätter transportieren.

Eine Möglichkeit ist es, Wandertouren mit befreundeten Familien zu planen. Die Kinder kennen sich bereits und kommen gut miteinander aus. Es gibt jedoch auch Familiengruppen in etablierten Wandervereinen. Sie unternehmen gemeinsam kleinere Ausflüge und größere Reisen. Die Planung wird von einer Person übernommen, die in diesem Bereich ausgebildet wurde. Du musst dich weniger mit der Organisation beschäftigen und kannst dich noch mehr auf die Wanderungen freuen.

8. Tipp: Cooles Equipment für Kinder besorgen

Kinder sind begeistert darüber, gut ausgestattet zu sein. Sie freuen sich über passende Wanderschuhe, eine schicke Jacke, bunte Sonnenbrillen und einen Wanderrucksack, in dem sie ihren Proviant verstauen können. Wenn Du dich mit deinem Kind auf eine Wanderung begibst, dann ist die Ausstattung nicht nur praktisch, sondern auch motivierend. Denn dein Kind wird ausprobieren wollen, wie gut sein Equipment funktioniert.

Welche Ausrüstung benötigt man zum Wandern mit Kindern?

Es muss nicht immer teuer sein, aber bei der notwendigen Ausrüstung zum Wandern mit Kindern sollte auf keinen Fall gespart werden. Die Ausflüge stellen sowohl für die Erwachsenen als auch für die teilnehmenden Kinder eine Herausforderung dar. Man betätigt sich körperlich und besonders die Kinder tollen übermütig herum, laufen vorweg oder fallen zurück, weil sie Tiere und Pflanzen beobachten.

Damit die Bedürfnisse aller Teilnehmenden optimal beachtet werden und die Wanderung bei jeder Person in positiver Erinnerung bleibt, solltest Du eine Grundausstattung für die Ausflüge mit deinem Kind besorgen.

Wir erklären dir, worauf es bei der Anschaffung zu achten gilt und auf welche Teile der Ausrüstung nicht verzichtet werden kann:

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Die passenden Wanderschuhe

Für ein Kind die passenden Schuhe zu finden, ist sowieso eine Herausforderung. Schließlich können Kleinkinder nicht beschreiben, ob ein Schuh drückt oder scheuert. Sie fangen im Zweifelsfall einfach an zu weinen oder ziehen sich den Schuh aus und werfen ihn auf den Boden.

Wanderschuhe stellen in manchen Fällen eine besondere Hürde dar. Viele Menschen greifen am Anfang vor allem zu Turnschuhen. Sie sind weich, bequem und anpassungsfähig. Doch wer mit seinen Kindern bereits längere Wanderungen machen möchte und dabei auch durch unwegsames Gelände kommt, der stößt mit Sportschuhen schnell an seine Grenzen. Die meisten Turnschuhe haben ein flaches Profil. Bei Regen oder Hängen bieten sie deshalb keinen ausreichenden Halt. Wenn ein Kind bereits mehrmals ausgerutscht oder gestürzt ist, weil ihm die Füße beim Klettern wegrutschten, dann wird es in Zukunft vorsichtiger. Häufig sogar so vorsichtig, dass ein entspanntes Wandern nicht mehr möglich ist.

Richtige Wanderschuhe, die den Kinderfuß optimal stützen und beim Wandern Halt bieten, sind eine wahre Offenbarung. Viele Familien berichten davon, dass ihre Wandertouren augenblicklich abwechslungsreicher und sicherer wurden, als sie auf gute Wanderschuhe umstiegen.

Die richtige Kleidung, sowie Accessoires

Professionelle Wanderkleidung ist bei Kindern oft nicht notwendig. Wichtig ist vor allem, dass die Kleidung bequem ist und optimal auf die wechselnden Wetterverhältnisse reagiert. Kinder haben häufig mit Erkältungen zu kämpfen. Sie können weniger gut erkennen, ob ihnen zu heiß oder zu kalt ist. Deshalb müssen die Eltern vermehrt überprüfen, dass die Kleidung passend zu den Temperaturen gewählt wird. Kleidungsstücke, die aus dem Sport kommen und deshalb eine überragende Feuchtigkeitsregulierung besitzen, bieten sich zum Wandern an. Morgens und abends sind die Temperaturen häufig niedrig, tagsüber wird es jedoch sehr warm. Auf längeren Wandertouren verändern sich die Wetterverhältnisse oft schlagartig. Im Wald ist es feucht und kühl, während am Berghang kräftige Sonnenstrahlen auf den Kinderkopf treffen.

Wir empfehlen den Zwiebellook, bei dem mehrere dünne Schichten Kleidung übereinander gezogen werden. Besonders gut eignen sich hierfür kurzärmlige, sowie langärmlige Laufshirts. Darüber kann eine Softshellweste oder Softshelljacke getragen werden. Die Hose sollte bequem sein und dreckig werden dürfen. Kinder gehen nicht einfach nur Wandern, sie begeben sich auf Entdeckungsreise. Dass man hierbei schnell einmal etwas dreckig wird, erklärt sich wohl von selbst.

Wichtig ist außerdem, dass ausreichend Wechselkleidung mitgenommen wird. Bei längeren Touren ist die Gefahr groß, dass etwas nass oder schmutzig wird.

Wanderstöcke für Kinder

Bei den ersten Wanderausflügen kann man sich problemlos mit einem Stock aushelfen, den man am Wegesrand findet. Doch umso länger die Wandertouren werden, desto anspruchsvoller gestalten sie sich. Bald reicht ein Stock nicht mehr aus, ein Wanderstock muss her.

Hierfür solltest Du am besten in einen Outdoor-Shop gehen. Im Internet finden sich ebenfalls viele Angebote. Wichtig ist, dass der Stock nicht zu schwer ist, um das Kind beim Wandern nicht zu behindern. Darüber hinaus sollte die Länge passen, da es sonst zu Rückenschmerzen oder Unfällen kommen kann.

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Proviant für Wandertouren mit Kindern

Wenn Du bereits seit langer Zeit mit großer Begeisterung wanderst, dann kennst Du deine Anforderungen an den Reiseproviant. Du weißt, wie viel Du ungefähr isst und wie viel Wasser Du benötigst. Doch wenn die erste Wanderung mit deinem Kind ansteht, dann fällt auf, dass dieses ganz andere Bedürfnisse hat. Kinder essen insgesamt öfter als Erwachsene. Es handelt sich hierbei jedoch um kleine Mengen. Der Proviant sollte möglichst gesund und nahrhaft sein. Chips oder Schokolade eignet sich für eine Wandertour kaum und ist auch überhaupt nicht notwendig. Schließlich gibt es sehr viele Snacks, die gesund und leicht zu transportieren sind.

Obst und Gemüse sind stets eine gute Wahl. Achte darauf, dass dieses bereits kleingeschnitten und portioniert ist. Auf diese Weise sparst Du während der Wanderung Zeit und vermeidest die Produktion von Abfall. Gebäck, sowie Knabberstangen, Nüsse und getrocknete Früchte eignen sich ebenfalls sehr gut. Sie spenden Energie und passen ausgezeichnet in die Kinderhand. Du musst also nicht immer zwangsweise eine Pause einlegen, wenn dein Kind zwischendurch Hunger bekommt.

Vergiss nicht, dass der Proviant nicht nur zur Stärkung dient, sondern dein Kind bei Wanderung auch bei Laune hält. Kinder möchten Abwechslung und lieben es, verschiedene Dinge zu probieren. Achte darauf, dass der Proviant abwechslungsreich ist, gleichzeitig aber Lebensmittel enthält, die deinem Kind auf jeden Fall gut schmecken.

Ausreichend Wasser sollte unbedingt mitgenommen werden. Kinder und Jugendliche können ihre Wasserflasche selbst in ihrem Rucksack tragen, bei Kleinkindern ist das Gewicht oft noch zu groß.

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Ein Erste-Hilfe-Set für Wanderungen mit Kindern

Ganz gleich, wie gut auch aufgepasst wird. Es kann immer wieder zu kleineren Unfällen kommen. Das ist vollkommen normal, denn Kinder begeben sich während der Wanderung auf Erkundungstour und kommen dabei öfter einmal in Schwierigkeiten. So lässt man beispielsweise aus Versehen einen Stein auf seinen Fuß fallen, weil die Kraft beim besten Willen nicht mehr reichte. Oder aber man schneidet sich an einem Grashalm, während man diesen versucht aus der Erde zu ziehen. Wenn man barfuß während der Pause über die Wiese rennt, wird man womöglich von einer Biene gestochen. Oder man stolpert beim Klettern und schlägt sich ein Knie auf.

All diese kleinen Unfälle sind normalerweise absolut unproblematisch. Befindet man sich jedoch auf einer Wanderung mitten im Wald und hat kein Erste-Hilfe-Set dabei, ist man aufgeschmissen. Deshalb ist es wichtig, ein solches Set bei jeder Wanderung mit sich zu führen.

Eine Kraxe für kleinere Kinder

Wie bereits erwähnt, müssen während der Wanderung die Bedürfnisse aller Teilnehmer beachtet werden. Eine gute Kraxe, in der sich das Kleinkind ausruhen kann, ist überaus hilfreich. Sie macht es möglich, auch mit kleinen Kindern bereits ausgedehnte Wanderungen zu unternehmen. Es sollte jedoch nicht ausschließlich auf den Komfort des Kindes geachtet werden. Derjenige, der die Kraxe trägt, darf nach der Wanderung schließlich nicht über Rückenschmerzen klagen. Deshalb ist es wichtig, dass Du dich für eine gute Kraxe entscheidest, die sich deinem Körper anpasst. Mit steigendem Gewicht des Kindes wird es immer anstrengender, dies zu tragen. Doch eine gute Kraxe verteilt das Gewicht optimal und fühlt sich an, wie ein herkömmlicher Wanderrucksack.

Wandergruppen mit Kindern & Familien: Wie motiviert man Kinder zum Wandern und welche Ausrüstung benötigt man?

Die Checkliste für den Kinderrucksack

Kinder lieben es, ihre eigene Ausrüstung zu tragen. Auch wenn sie sich nach einigen Kilometern über das Gewicht beschweren und die Motivation nachlässt. Schulkinder und Jugendliche können bereits einen Teil des Proviants, sowie ihre Trinkflasche und eine dünne Regenjacke tragen. Sie neigen jedoch dazu, Gegenstände einzupacken, die Ballast darstellen und während der Wanderung nicht unbedingt nützlich sind. Hierzu gehören beispielsweise Bücher und Spielsachen. Deshalb ist es wichtig, dass Du den Rucksack gemeinsam mit deinem Kind packst. Wichtige Dinge, wie die Wasserflasche oder Snacks, haben Vorrang. Wenn das Gewicht es zulässt, kann dann noch ein Spielzeug oder ein Buch eingepackt werden.

Wir haben eine Checkliste für dich angelegt, mit welcher Du den Wanderrucksack deines Kindes im Handumdrehen packst:

Fazit

Mit Kindern zu wandern ist eine große Herausforderung, macht mit der passenden Ausrüstung und der richtigen Vorbereitung aber großen Spaß. Das Wandern mit der Familie sollte kein Zwang sein und auch wenn ihr während der Tour immer wieder auf die verschiedensten Hürden stoßen werdet, sollte das Erlebnis insgesamt einen süßen Nachgeschmack hinterlassen. Auf diese Weise gelingt es dir, die Leidenschaft fürs Wandern auch an die jüngsten Familienmitglieder weiterzugeben und gemeinsam unvergessliche Momente zu erleben.

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