Wandergruppen mit Kindern & Familien: Über die Vorteile gemeinsamer Wanderungen – inklusive Übersicht der Altersgruppen

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Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, dann zieht es jeden Naturliebhaber nach draußen. Und wer in der Vergangenheit bereits begeisterter Wanderer war, der möchte diese Leidenschaft unbedingt an seine Kinder weitergeben. Doch man muss durchaus zugeben: Wandern mit Kindern ist nicht immer leicht. Es ist so einiges zu bedenken, schließlich haben die jüngsten Familienmitglieder ihre ganz eigenen Bedürfnisse.

Doch keine Angst, denn wir erklären dir in diesem Beitrag, worauf Du bei der Planung einer Wandertour mit deinem Nachwuchs achten solltest. Denn mit den richtigen Tipps und Ratschlägen kannst Du gezielt eine Wanderung mit deinen Kindern planen, die auch tatsächlich zu einem großen Erfolg wird und jedem Teilnehmer noch lange in positiver Erinnerung bleibt.

Warum wandert man mit Kindern?

Wenn man bereits seit langem leidenschaftlich gerne wandert, scheint sich diese Frage ganz von allein zu beantworten. Schließlich möchte man sein Hobby mit seinen Kindern teilen und diese von klein auf an zu ebenso begeisterten Wanderern erziehen.

Darüber hinaus gibt es einige gesundheitliche und pädagogische Gründe, die eindeutig für das Wandern mit Kindern sprechen:

Wandergruppen fördern die Freundschaften der Kinder

Der soziale Zusammenhalt spielt im Leben eines jeden Kindes eine wichtige Rolle. In Wandergruppen treffen Menschen verschiedenster Altersgruppen aufeinander. Es handelt sich um eine Vereinigung, in der sich jedes Familienmitglied überaus geborgen fühlt. Eltern haben die Möglichkeit, sich mit anderen Eltern zu unterhalten. Großeltern fühlen sich eingebunden und können Gleichgesinnte finden. Und die Kinder – die spielen ausgelassen miteinander, rennen bei den Wanderungen voraus und erkunden die Natur. Dabei werden ganz spielerisch neue Freundschaften und Bekanntschaften geschlossen. Dies ist für das Sozialverhalten der Jüngsten sehr wichtig. Sie lernen nebenbei, sich mit anderen Gleichaltrigen auseinanderzusetzen, diskutieren Konflikte aus und überlegen sich Spiele.

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Ausgewogene Bewegung ist wichtig für Kinder

Beim Wandern werden sowohl die Feinmotorik als auch die Grobmotorik trainiert. Und das ganz nebenbei. Denn während sich die Kleinen auf Entdeckungstour befinden, klettern sie über Steine und Baumstämme, heben Stöcke auf und fangen Grashüpfer. Bei dieser Bewegung bauen sie Stress ab und sind nach den Wanderausflügen insgesamt ausgeglichener. Die Ausdauer nimmt zu, sodass die Kinder bei jedem Ausflug eine etwas längere Strecke zurücklegen können. Wer sich am Tag viel bewegt, kann in der Nacht sehr viel besser schlafen. Das trifft auf Kinder ebenso zu, wie auf Erwachsene.

Wandern beeinflusst das Essverhalten von Kindern

Ein Wochenendausflug, bei dem durch die Natur gewandert wird, kann perfekt mit einem leckeren Picknick verbunden werden. Die Kleinen spielen ausgelassen miteinander, springen über am Boden liegende Äste und toben sich aus. Im Anschluss daran kann man sich wunderbar auf einer Wiese oder einer Lichtung niederlassen, und das Essen aus den Rucksäcken holen. Apfel, Beeren, Möhren, Kohlrabi und andere Früchte, sowie Gemüsesorten können sehr leicht mitgenommen werden. Sie nehmen nicht viel Platz weg, sind lecker und darüber hinaus auch noch gesund. Im Freien und an der frischen Luft schmecken Vollkornbrot und Käse gleich viel besser. Kleinere Lebensmittel können von den Kindern während der Wanderung selbst getragen werden. In einem kleinen Rucksack werden Knabberstangen und Wasserflasche sicher verstaut. Es ist erstaunlich, wie sehr sich die Kinder darüber freuen, ihr eigenes Essen zu tragen. Sie wollen sich nützlich fühlen und es den Erwachsenen gleichmachen.

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Sicherheit und Gehorsam werden beim Wandern gefördert

Eine Wandertour führt nicht ausschließlich durch die Natur. Es kann durchaus vorkommen, dass Straßen überquert werden müssen. Dabei ist deutlich zu erkennen, dass die Sicherheit in der Natur und im Straßenverkehr mit jeder Wanderung zunimmt. Außerdem müssen unweigerlich einige Regeln festgelegt werden, wenn man mit Kindern eine Wandertour unternimmt. Schließlich kommt man in der Natur immer wieder an Stellen, die potenzielle Gefahren bergen. An einem Flusslauf müssen die Kinder wissen, dass sie nicht zu nah ans Wasser herantreten dürfen. Werden sie von ihren Eltern oder anderen Mitgliedern der Wandergruppe gerufen, so müssen sie positiv reagieren und zuhören. Der Gehorsam von Kindern wird bei einer Wanderung deshalb ganz nebenbei gefördert.

Das lieben alle Teilnehmer am Familienwandern

Wer sich dazu entscheidet, mit seinen Kindern einer Familiengruppe beizutreten, der freut sich sehr auf die gemeinsamen Aktivitäten. Denn die Natur bietet jedem Wanderer die verschiedensten Möglichkeiten. In der Familiengruppe kommen Menschen aus den verschiedensten Familien und Altersklassen zusammen. Man hat die Möglichkeit, seine Freizeit aktiv mit anderen Menschen zu gestalten und gemeinsame Interessen mit ihnen zu teilen. Der Erlebnisraum, den die Natur eröffnet, ist schier grenzenlos. Überall gibt es etwas zu entdecken und zu beobachten. Die jüngsten Familienmitglieder lernen die Welt um sie herum auf eine ganz neue Art und Weise kennen. Beim Wandern können die Kinder ihre Unternehmungslust vollständig ausleben und ihrem Spieltrieb freien Lauf lassen.

Wandergruppen mit Kindern & Familien: Über die Vorteile gemeinsamer Wanderungen – inklusive Übersicht der Altersgruppen

Familiengruppen professionell begleiten

Man kann als Familie privat Wanderungen unternehmen. Dabei plant man seine Route und übernimmt die Organisation des Proviants, sowie der Strecke und Länge der nächsten Wanderung. Man vereinbart einen Termin, beobachtet die Wetterberichte und überlegt sich, wie man die Anfahrt gestalten wird.

Sehr beliebt sind jedoch offizielle Familiengruppen. Hier trifft man auf neue Menschen und es entsteht ein großer Verband aus Familien, die sich mit Begeisterung dem Wandern widmen. Eine solche Gruppe besteht aus vielen verschiedenen Familien. Die Planung gemeinsamer Ausflüge und Wanderungen ist komplex, weshalb sich eine professionelle Begleitung anbietet. Die Gruppenleitung hat eine Ausbildung absolviert, in welcher sie gelernt hat, Wanderungen mit Kindern zu planen. Sie begleitet die Gruppe, achtet auf die Sicherheit jedes Teilnehmers und verfügt über sehr viel Hintergrundwissen. Diese Person weiß, worauf man bei einer Wanderung mit Kindern zu achten hat. Sie sucht Routen aus, die abwechslungsreich und spannend sind, gleichzeitig aber keine Gefahren bergen. Darüber hinaus weiß sie, wie man Menschen verschiedener Generationen zusammenführt. Die Wanderungen sollen für jedes Familienmitglied eine Herausforderung sein, trotzdem aber keine Überforderung darstellen. Bei der Planung und Durchführung muss vor allem auf die jüngsten und die ältesten Teilnehmer geachtet werden.

Ab welchem Alter können Kinder an Wanderungen teilnehmen?

Was für viele überraschen ist: Kinder können bereits ab dem Säuglingsalter auf Wanderungen mitgenommen werden. Selbstverständlich müssen hierbei einige Vorrichtungen getroffen werden. Wir erklären dir, worauf bei den verschiedenen Altersstufen geachtet werden sollte, damit die Wanderausflüge ein voller Erfolg werden.

Wandern mit Babys zwischen 0 und 12 Monaten

Grundsätzlich kann man bereits mit kleinen Babys erste Wanderungen unternehmen. Diese sollten jedoch nicht zu lang sein. Schließlich haben die Kleinen einen enormen Bewegungsdrang. Kleine Babys sollten nicht zu lange sitzen, dafür sind ihre Körper nicht gemacht. Insgesamt ist die Sicherheit des Babys sehr wichtig. Es gibt Tragen und Kraxen, in denen sich auch kleine Babys wohlfühlen. Sie wirken sich bei richtiger Benutzung nicht negativ auf den Körper des Kleinen aus. Wanderungen mit Babys sollten in verschiedene Abschnitte unterteilt werden. Plane am besten kurze Wanderstrecken von etwa einer halben Stunde ein. Anschließend machst Du eine Pause auf einer Wiese, wo sich dein Baby auf einer Decke strecken und bewegen kann. Dann kann wieder gewandert werden. Du solltest zu jedem Zeitpunkt des Ausflugs die Bedürfnisse deines Säuglings im Blick haben. Babys nehmen mehrmals am Tag Nahrung zu sich. Ganz gleich, ob dein Kind gestillt oder mit der Flasche gefüttert wird, es sollten ausreichend Möglichkeiten für die Nahrungsaufnahme geboten werden. Dies beinhaltet beispielsweise, dass Du in deinem Rucksack ausreichend Milchpulver, Wasser und Fläschchen mitnimmst. Ein Windelunglück kommt immer mal wieder vor. Nimm deshalb unbedingt genug Windeln, sowie Wechselklamotten mit. Hinzu kommt, dass Babys ihre Temperatur nur sehr eingeschränkt beeinflussen können. Achte darauf, dass deinem Kind in der Trage warm genug ist, es jedoch nicht zu stark schwitzt. Ansonsten kann es schnell zu einer Erkältung kommen.

Wandern mit Kleinkindern zwischen 1 und 3 Jahren

Sobald dein Kind frei sitzen kann, darf es bei einer Wanderung in einer Kraxe transportiert werden. Es handelt sich hierbei um einen Wanderrucksack, in dem das Kind sehr gut sitzt, während in der Untertasche wichtige Dinge verstaut werden können. Die Bewegungsfreiheit des Wanderers wird, anders als bei einer Trage, nicht eingeschränkt. Dies bringt ein ganz neues Wandergefühl. Man kann längere Strecken zurücklegen, ohne stark zu ermüden. Gleichzeitig nimmt das Gewicht des Kindes selbstverständlich zu. Ein Kleinkind bringt mit 3 Jahren bereits viele Kilos auf die Waage. Dies sollte bei der Planung der Wanderung unbedingt bedacht werden.

Wandergruppen mit Kindern & Familien: Über die Vorteile gemeinsamer Wanderungen – inklusive Übersicht der Altersgruppen

Kleinkinder lieben es, sich zu bewegen. Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Tragen, Laufen und Spiele ist deshalb förderlich. Du möchtest schließlich, dass der Ausflug von jedem Familienmitglied mit positiven Emotionen in Verbindung gebracht wird. Es macht unter anderem Sinn, Pausen auf Kinderspielplätzen einzulegen. Hier hast Du die Möglichkeit, zu verschnaufen und dich auf einer Bank auszuruhen, während dein Kind das Klettergerüst inspiziert. Kleinere Strecken kann das Kleinkind mit 2 oder 3 Jahren bereits selbst laufen. Diese sollten selbstverständlich nicht zu lang sein. Von der Wandertrage aus hat dein Kind einen wunderschönen Ausblick. Wenn es müde wird, kann es außerdem jederzeit ein Nickerchen einlegen.

Wandern mit Vorschulkindern zwischen 3 und 6 Jahren

Wanderungen werden bei Kindern in diesem Alter zu Entdeckungsreisen. Es wird immer schwerer, sie in eine Trage oder eine Kraxe zu verfrachten. Schließlich haben Kinder im Vorschulalter einen großen Bewegungs- und Erkundungsdrang. Wichtig ist deshalb, das Tempo der Wanderung der Geschwindigkeit der Kinder anzupassen. Es werden immer wieder Pausen eingelegt. Darüber hinaus musst Du dich nicht wundern, wenn während der Wanderung jede Blume, jeder Schmetterling und jeder Stein untersucht werden. Die Wanderstrecke wird zum natürlichen Abenteuerspielplatz. Kinder nutzen in diesem Alter jeden Baumstumpf oder Felsen, der ihnen auf ihrem Weg begegnet, um ihre Kletterkünste unter Beweis zu stellen. Deshalb ist es wichtig, dass Du dir ausreichend Zeit nimmst und dein Kind nicht unter Druck setzt. Gib ihm die Zeit, alles zu erkunden und sich überall umzusehen. Auf diese Weise bildet sich ein festes Band der Vertrautheit zwischen deinem Kind und der Natur.

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Wandertouren mit Schulkindern zwischen 6 und 10 Jahren

Dein Kind kennt sich immer besser aus und unternimmt die Wandertouren mittlerweile wie ein kleiner Profi. Mit einem Alter zwischen 6 und 10 Jahren können Kinder bereits längere Strecken zurücklegen. Nun ist es an der Zeit, sich spannende Routen zu überlegen, auf denen es viel zu entdecken gibt. Mit einem Kind im Alter von etwa 8 Jahren kann man bereits ganze fünf Stunden wandern. Selbstverständlich sollte dabei stets darauf geachtet werden, dass man ausreichend Pausen einlegt. Was Kinder besonders spannend finden, sind Felsen oder Abhänge, die man überwinden muss. Sie klettern mit großer Begeisterung und testen ihre Grenzen aus. Da man ein Kind in dem Alter unmöglich tragen kann, solltest Du die Wanderrouten unbedingt an die Fähigkeiten und die Ausdauer deines Kindes anpassen. Ist die Strecke überfordernd, so vermischt sich die Liebe zum Wandern mit den ersten negativen Erfahrungen. Herausforderung ist gut, doch Überforderung sollte vermieden werden.

Wanderungen unternehmen mit Kindern zwischen 10 und 14 Jahren

Jugendliche im Alter zwischen 10 und 14 Jahren können bereits anspruchsvolle Wanderungen unternehmen. Allerdings rutschen die Jugendlichen in diesem Alter in die Pubertät, was zu Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit und anderen Zwischenfällen führen kann. Der Körper kann in diesem Alter bereits so einiges leisten, doch Kopf und Hormone spielen oft nicht mit. In diesem Alter sind deshalb emotionale Unterstützung und Motivation überaus wichtig. Die Wandertouren sollen ein Familienerlebnis sein, das von jedem Teilnehmer positiv bewertet wird. Lass deinem Kind Freiheiten und beziehe es aktiv in die Planung der Wanderung ein, um die Vorfreude zu steigern. Wanderungen können in diesem Alter mit Urlauben verbunden werden. Wie wäre es, eine Reise von mehreren Tagen zu organisieren, bei der man abends gemeinsam am Lagerfeuer sitzt, sich Geschichten erzählt und in Berghütten übernachtet?

Die häufigsten Fragen zu Wanderungen mit Kindern

Wer sich mit seinen Kindern auf die erste gemeinsame Wanderung vorbereitet, den plagen oft Fragen rund um die Länge der Wanderung, sowie andere Faktoren, welche den Ausflug beeinflussen. Wir erklären dir, worauf Du achten solltest, damit die Familienwanderung ein voller Erfolg wird:

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Wie lange und weit kann man mit Kindern wandern?

Die Länge der Wanderung hängt stark von dem Alter und der körperlichen Verfassung des Kindes ab. Außerdem sollte bedacht werden, dass der Ausflug für das Kind ein schönes Erlebnis werden soll. Eine Überforderung ist deshalb nicht förderlich und endet meist mit Frust aller Teilnehmer. 

Der Deutsche Wanderverband hat folgende Empfehlung ausgesprochen: Das Alter des Kindes x 1,5 = die maximale Länge der Wanderung. Höhenmeter fließen mit 1 km pro 100 Höhenmeter in die Berechnung ein. Muss eine insgesamte Steigung von 200 m überwunden werden, so zählt diese wie 2 km Wegstrecke. 

Umso kleiner das Kind, desto häufiger müssen Pausen eingelegt werden. Kleinkinder geraten schnell ins Schwitzen, weshalb sie immer wieder eine Pause einhalten müssen, um zu verschnaufen und abzukühlen. Außerdem müssen sich kleine Kinder in kurzen Zeitabständen stärken und Wasser zu sich nehmen. Es gibt keine allgemeingültigen Angaben zu der Häufigkeit einer Pause. Richte dich nach deinem Gefühl und den Bedürfnissen deines Kindes, damit die Wanderung entspannt abläuft.

Wo kann man mit Kindern am besten wandern?

Kinder wollen die Welt entdecken. Deshalb eignen sich Wanderwege, auf denen es viel zu entdecken gibt, besonders gut. Breite Wanderwege, die sich kilometerweit erstrecken und kaum Steigung haben, sind für Kinder schnell langweilig. Entscheide dich stattdessen für schmale Wege, auf denen man beispielsweise Tiere beobachten kann. Ameisenhügel, Greifvögel, Mäuse, Rehe, Lichtungen und tiefer Wald – das sind Dinge, die Kinder besonders interessieren. Wanderwege mit Felsen und gefällten Baumstämmen eignen sich ebenso sehr gut. Hier kann dein Kind klettern, Insekten beobachten und sich ausprobieren.

Wie transportiert man kleine Kinder am besten beim Wandern?

Auch kleine Kinder möchten bereits einen Teil der Strecke selbst zurücklegen. Sie ermüden jedoch schnell und müssen dann getragen werden. Man möchte die Wanderung selbstverständlich nicht bereits nach wenigen hundert Metern abbrechen, weil sich das Kleinkind weigert, weiterzugehen. Es gibt verschiedene Tragen, die sich für Säuglinge eignen. Sobald dein Kind selbständig sitzen kann, kannst Du eine Kraxe anschaffen. Sie trägt sich wie ein Wanderrucksack und ist sowohl für den Erwachsenen als auch für das getragene Kind überaus bequem. Um Unfälle zu vermeiden, sollte unbedingt auf die Sicherheitsvorschriften geachtet werden. Das Kind wird in der Kraxe angeschnallt. Die Rückenlehne ist hoch genug, um den Kopf des Kleinkindes zu stützen und außerdem wird das maximale Körpergewicht des Kindes eingehalten. Auf diese Weise kann die Wanderung sicher durchgeführt werden, ohne dass es zu Unfällen kommt.

Wie hoch dürfen Kinder in die Berge?

Extremes Bergsteigen ist für Kinder auf Grund der großen Höhenunterschiede, sowie der Anstrengung, eine echte Herausforderung. Doch es muss ja nicht gleich ganz so hoch hinaufgehen. Grundsätzlich ist die Höhe für Kinder zwischen 8 und 10 Jahren kein Problem. Ihr Körper kann sich an die veränderten Luftverhältnisse anpassen. Es ist jedoch wichtig, dem Kind ausreichend Zeit für diese Anpassung zu lassen. Die Höhe ist nicht unbedingt die größte Schwierigkeit beim Bergsteigen mit Kindern. Viel wichtiger ist, dass alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden müssen. Kinder haben noch nicht so viel Erfahrung beim Klettern. Das macht sie unter Umständen unsicherer, weshalb zu Anfang leichte Routen gewählt werden sollten. Nach und nach kann der Schwierigkeitsgrad der Klettertouren gesteigert werden, ohne das Kind und die anderen Teilnehmer in Gefahr zu bringen.

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Wie viele Höhenmeter dürfen Kinder auf einer Tour überwinden?

Kinder lieben die Herausforderung. Sie wollen ihre Grenzen austesten und neue Abenteuer erleben. Klettertouren und Wanderungen mit hoher Steigung sind deshalb oft spannender als ein breiter Forstweg durch den Wald. Die Wanderung muss nicht unbedingt lang sein, denn bei einer anspruchsvollen Strecke liegt die Würze eindeutig in der Kürze. 

Ein Kleinkind von 3 Jahren kann mitunter 400 Höhenmeter überwinden, benötigt dafür jedoch durchaus viel Zeit. Im Grundschulalter sind Wanderungen von bis zu fünf Stunden möglich, es sollten aber ausreichend Pausen eingelegt werden.

Sicherheit steht bei Wanderungen mit Kindern im Mittelpunkt

Wenn Du deine Familienwanderung selbst planst, solltest Du dich dabei unbedingt mit dem Gelände vertraut machen. Welche Hindernisse gibt es und sind diese womöglich mit einem erhöhten Verletzungsrisiko verbunden? Die Wanderung soll ein Abenteuer werden. Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass die Sicherheit hinten angestellt wird. Betrachte die Strecke mit den Augen deines Kindes und achte während des Ausflugs auf Abhänge, Brunnen, spitze Äste, versteckte Löcher und andere Gefahren. 

Wenn Du Teil einer Familiengruppe bist, übernimmt eine ausgebildete Leitung die Organisation der Wanderung. Sie kennt die Hindernisse und kann rechtzeitig auf Gefahren hinweisen. Dennoch solltest Du wachsam sein, denn eine schwere Verletzung, die sich ein Kind mitten im Wald zuzieht, kann mitunter schwerwiegende Folgen haben. Wenn auf der Wanderstrecke kein Handyempfang besteht, so sollte man sich unbedingt um funktionierende Walkie-Talkies bemühen. Auf diese Weise kann man sich mit der Außenwelt in Verbindung setzen und im Notfall Hilfe anfordern. 

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Fazit

Mit Kindern und Jugendlichen auf Wandertour zu gehen, ist ein prägendes Erlebnis. Die gemeinsamen Aktivitäten in der Natur schweißen die Familie zusammen. Es gibt sehr viel zu beobachten und die Kleinen machen immer wieder neue Entdeckungen. Es gibt wohl kaum einen schöneren Weg, unseren Planeten kennenzulernen. Naturbezogene Kinder finden sich besser zurecht. Sie sind neugierig, mutig und abgehärtet. Schließlich kommt man beim Wandern unvermeidlich auch in den einen oder anderen Regenschauer.

Wer sich mit seinem Kind auf eine Wanderung machen möchte, der sollte bei der Planung einige Dinge beachten. Dabei ist es wichtig, auf das Alter und die Fähigkeiten des Kindes einzugehen. Die Wanderung soll jedem Teilnehmer noch lange in positiver Erinnerung bleiben und die Vorfreude auf zukünftige Ausflüge in der Familie steigern.

Du möchtest wissen, wie Du deine Kinder zum Wandern motivieren kannst und welche Ausrüstung Du unbedingt brauchen wirst? All diese Informationen geben wir dir in diesem Beitrag.

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