Unsere Tipps für die richtige Laufbekleidung

Der Laufsport erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Viele Menschen finden den Weg zum Laufen, da es den perfekten Ausgleich zu sitzenden Tätigkeiten im Home-Office darstellt und zudem wunderbar unkompliziert ist. Denn zum Laufen benötigen Sie nicht mehr als geeignete Schuhe und entsprechende Laufbekleidung. Hier fangen aber gerade bei Laufeinsteigern die Fragen schon an, denn reicht nicht einfach eine bereits vorhandene Jogginghose schon aus für die ersten Runden? In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie die für Sie richtige Laufbekleidung finden, um noch mehr Spaß an Ihrem Lieblingssport zu haben.

Welche Laufbekleidung ist gut?

Das eigene Sportshirt zu designen macht den meisten sehr viel Spaß. Das Gestalten der Bekleidung ist eine große Freude und wenn das Shirt fertig ist, dann trägt man es gerne. Es ist eben etwas Besonderes, mit der eigenen Kreativität das gewünschte Shirt zu gestalten, als beliebige Sportshirts zu kaufen. Individuelle Kleidung kann dazu motivieren, die Sporteinheit zu starten sowie durchzuziehen. Auch das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt, wenn beispielsweise die Sportler vom Lauftreff einzigartig designte Shirts herstellen und tragen. Das eigene Werk, die eingesetzte Kreativität und der Gestaltungsprozess im Ganzen trägt zur Förderung des ganzheitlichen Wohlbefindens bei. Was man selbst erschaffen hat, wird eben auch mehr geschätzt als Produkte, die an jeder Ecke zu kaufen sind.

Egal ob E-Sport, Fußball, Laufen, Handball, Volleyball – für jede Sportart ist die individuelle Shirtgestaltung ein Highlight und Hingucker. Kurzum: Sie können Ihre einzigartige Message viel stärker über ein selbst kreiertes Shirt zeigen, als durch das Tragen beliebiger Sportshirts. Lassen Sie Ihrem Einfallsreichtum freien Lauf und probieren Sie es aus. Sportlich, ausgefallen, bunt oder auch zurückhaltend und schlicht – gestalten Sie Ihr Shirt ganz nach Ihren Wünschen. Mit unseren 8 Tipps und Tricks geben wir Ihnen einen hilfreichen Werkzeugkoffer an die Hand, mit dem Sie in Leichtigkeit Ihr ganz persönliches Sportshirt designen.

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Unser erster Tipp für Laufbekleidung: Ohne Laufschuhe geht es nicht

Auf keinen Fall sollten Sie an den Laufschuhen sparen – auch für die ersten Runden nicht. Idealerweise starten Sie bereits das Kennenlernen des Laufsports mit individuell ausgewählten Laufschuhen. Dies ist essenziell, um Verletzungen beim Laufen durch die Belastung zu vermeiden. Denn die Gelenke des Bewegungsapparats fangen beim Joggen bis zu dem Dreifachen des Körpergewichts auf. Um diese Belastung auf Dauer verletzungsfrei auszuhalten, sind gut gepolsterte Laufschuhe ein Muss. Diese lassen sich am besten im Sportgeschäft kaufen, denn dort haben Sie nicht nur die Auswahl aus zahlreichen Modellen, sondern auch die Möglichkeit, das Paar Ihrer Wahl direkt anzuprobieren und eine erste Proberunde im Laden zu drehen. Noch besser ist die Unterstützung in Sportgeschäften, die eine Laufanalyse anfertigen können. Dann erhalten Sie Schuhmodelle vorgeschlagen, die optimal zu Ihrem persönlichen Laufstil passen. Einsteiger sollten bei der Wahl der Passform beachten, dass nichts drücken oder reiben darf. Dies führt nach einigen Kilometern zu schmerzhaften Druckstellen oder sogar offenen Wunden. Der Schuh darf gerade für Langstrecken gerne etwas größer ausfallen, da sich der Fuß unter der andauernden Belastung etwas ausdehnt und weitet.

Viele weitere interessante Tipps für den Kauf von Sportschuhen finden Sie übrigens auch in unserem Beitrag Laufschuhe: Was sollten Sie beim Kauf beachten?”.

Laufsocken machen den Sport noch komfortabler

Natürlich reichen für den Einstieg normale Socken bereits aus. Ambitionierte Hobbyläufer und alle, die Komfort hoch schätzen, werden aber früher oder später nicht um Laufsocken herumkommen. Diese sind anatomisch genau passend geformt und haben keine störenden Nähte. Dadurch ist reibungsfreies Laufen möglich und die Gefahr des Wundlaufens wird minimiert. Geschickt platzierte Polsterungen sorgen beim Laufen für zusätzliches Wohlgefühl, da sie den Fuß geradezu massieren. Sie wollen mehr Leistung? Dann sollten Sie spezielle Kompressionssocken ausprobieren. Diese sind so gestaltet, dass sie den Fuß beim Laufen dezent komprimieren. Dadurch wird der Rückfluß des Blutes aus dem Fuß zurück zum Herzen gefördert. Manche Läufer schwören auf Kompressionssocken, um noch mehr Leistung liefern zu können.

Die richtige Laufbekleidung - eine individuelle Frage?

Welche Laufkleidung gut ist, kann nur individuell beantwortet werden. Klar ist aber dennoch, dass schlechtsitzende Laufkleidung auch bei kleineren Strecken bereits große Probleme verursachen kann. Denn reibt die Kleidung an der schweißfeuchten Haut, sind wunde Stellen vorprogrammiert. Noch unangenehmer werden diese in Kombination mit salzhaltigem Schweiß. Auch das Eigengewicht der Laufbekleidung kann eine Rolle spielen. Schwere Baumwollstoffe bremsen auch Läufer mit großem Elan sehr leicht aus. Sie sind sich nicht sicher, ob Sie in der Übergangszeit bereits die Sommer- oder Winterausrüstung hervorholen müssen? Nicht wenige Läufer schwören darauf, eher kühlere Bekleidung zu tragen, weil beim Laufen die notwendige Wärme ganz von selbst dazu kommt. Wer beim Start leicht fröstelt, erreicht nach einigen Kilometern die ideale Temperatur. Denn zu warme Kleidung kann den Wärmetransport behindern, unangenehme Überhitzung bedingen und Sie dadurch ganz schnell ausbremsen.

Tipps für die richtige Laufbekleidung: Darauf sollten Sie achten

Sie haben Freude am Laufen? Dann sollten Sie nicht länger warten und Ihre persönlich am besten geeignete Laufbekleidung zusammenstellen. Jedes Kleidungsstück hat Details, die beachtet werden sollten, gerade, wenn es um Langstreckenläufe geht, bei denen die Belastung wesentlich länger andauert. Generell gilt: Funktionsmaterial ist die beste Wahl für Laufkleidung. Dieses Textil wird aus Kunststofffaser gefertigt, trägt sich bei geringer Faserstärke wunderbar leicht und ist weich. Die wichtigste Eigenschaft von Funktionstextil ist jedoch, kein Wasser aufzusaugen und dadurch angenehm tragbar zu bleiben. Schweiß wird nach außen abgeleitet und kann vom Körper weg verdampfen. Laufshirts aus Funktionstextil sind zudem robust, trocknen schnell und halten für viele Jahre. Auch als Zwischenschicht im Winter ist Funktionsmaterial unverzichtbar, denn es hält warm und trocken, ermöglicht aber auch das Verdampfen der Feuchtigkeit, wenn eine Laufjacke mit Membranwirkung darüber getragen wird.

Sie möchten mehr über Funktionskleidung und ihre spezifischen Vorteile erfahren? Dann schauen Sie doch einmal in unseren Artikel “Funktionskleidung: Welches Material eignet sich am besten?” herein!

Laufhosen

Der gute alte Baumwollsweatstoff hat auch bei gelegentlichen Hobbyläufern schon seit Jahrzehnten ausgedient. Lauftights aus Funktionsmaterial sind die bessere Wahl als der schwere, meist besonders fällig geschnittene Baumwollstoff. Spezielle Lauftights bestehen aus Elasthan, liegen eng am Körper und bieten Schutz vor Regen, Schnee und Pfützenwasser. Zusätzlich besitzen Lauftights wärmende Funktion. Sie sind als lange Variante erhältlich, aber auch als kurze Laufhose für den Sommer.

Laufshirts

Oberbekleidung für Läufer sollte zwar körpernah geschnitten sein, aber keineswegs einengen. Für den Sommer sind luftig geschnittene Laufshirts ideal, da sie zusätzliche Durchlüftung ermöglichen. Das klassische Laufshirt im T-Shirt-Schnitt hat sich rund ums Jahr als einziges Shirt oder als Zwischenschicht für die Winterausrüstung bewährt. Dennoch ist die Modellvielfalt riesig und mittlerweile gibt es sogar langärmelige, eng anliegende Laufshirts mit Kompressionsfunktion. Laufshirts können gerne etwas länger geschnitten sein, um in der kalten Jahreszeit auch am Rücken für ein Plus an Wärme zu sorgen. Für heiße Sommertage können zudem auch Lauftops ohne Ärmel gewählt werden, dann aber bitte die Sonnencreme nicht vergessen!

Laufjacken

Spezielle, nur zum Laufen getragene Jacken sind gerade bei hochwertigen Modellen eine veritable Investition. Da entsprechende Modelle aber auch durch Langlebigkeit überzeugen, lohnt es sich, hier tiefer in den Geldbeutel zu greifen. Eine ideale Laufjacke ist wind- und wasserabweisend, aber dennoch atmungsaktiv. So kann sie Feuchtigkeit aus dem Inneren ableiten und für ein angenehmes Tragegefühl sorgen. Die beste, aber auch teuerste Wahl sind Laufjacken mit Membranfunktion, die das Verdampfen der Feuchtigkeit am stärksten unterstützen. Wenn Sie rund ums Jahr Ihre Runden drehen, lohnt sich die Anschaffung aber in jedem Fall, da sich der Laufkomfort durch solch eine Jacke verbessert. Ein wichtiges Detail an der Laufjacke sind die Lüftungsschlitze unter den Armen. Gerade in der Übergangszeit oder punktuell bei stärkeren Belastungen helfen sie, die Leistung konstant zu halten. Die Lüftungsschlitze sollten per Reißverschluss bedienbar sein. So wird das Klima in der Laufjacke nochmals besser den jeweiligen Gegebenheiten anpassbar.

Laufwesten

An der Laufweste scheiden sich die Geister, weil es sich um ein Bekleidungsstück handelt, das explizit nur für die Übergangszeit gedacht ist. Sie halten lediglich den Oberkörper warm, an den Armausschnitten ist jedoch reichlich Platz, um ein Verdampfen der Feuchtigkeit zuzulassen. Für Läufer, die zugempfindlich sind, kann die Weste bei kühleren Temperaturen Erkältungskrankheiten verhindern.

Mützen und Handschuhe

Mützen sind mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht erst im Winter notwendig, sondern bereits an den ersten kalten Herbsttagen. Da der Körper etwa 80 Prozent seiner Temperatur über den Kopf austauscht, ist Warmhalten angesagt, um der Erkältungsgefahr entgegenzutreten. Eine geeignete Mütze liegt eng an und saugt sich nicht mit Schweiß voll. Sollte es beim Laufen zu warm werden, kann die Mütze einfach abgenommen und in der Jackentasche verstaut werden.

Handschuhe sind bei kälteempfindlichen Personen ebenfalls schon ab Herbst angezeigt. Denn auch bei schweißtreibenden Strecken kann die stärkere Durchblutung die Kälteexposition nicht mehr ausreichend abfangen. Geeignete Handschuhe bestehen aus Kunstfasermaterial und bedecken die Finger vollständig.

Laufbekleidung in Schichten für den tiefsten Winter

Besonders niedrige um den Gefrierpunkt und etliche Grade darunter stellen Läufer vor besondere Herausforderungen. Denn zum einen schwitzt man auch bei Eis und Schnee, zum anderen können exponierte Körperstellen wie beispielsweise Finger oder Gesichtspartien durch die Kälte empfindlichen Schaden nehmen. Das Zwiebelprinzip ist die geeignete Taktik, um der Kälte beim Laufen durch angepasste Bekleidung zu trotzen. Eine lange Lauftights allein reicht möglicherweise nicht mehr aus. In Kombination mit einer Laufshorts, die darüber getragen wird, bleiben die Oberschenkel länger warm. Am Oberkörper sollten ausschließlich Funktionsmaterialien getragen werden, damit die Feuchtigkeit keinesfalls direkt auf der Haut verbleibt. Möglichst viele Kleidungsstücke mit Membranfunktion sind jetzt ideal. Ein Schlauchschal oder ein Tuch sollte im Winter den Kleidungsabschluss am Hals vor Zugluft sichern. Zudem kann es über Mund und Nase gezogen werden, um allzu kalte Luft etwas anzuwärmen, bevor sie eingeatmet wird. Sie wollen bei zweistelligen Minusgraden nicht auf Ihre Laufrunde verzichten? Bei starker Kälte kann die oberste Schicht durch eine Fleecejacke ersetzt werden. Diese isoliert stark ab und erlaubt auch bei empfindlicher Kälte mindestens eine Stunde Laufspaß über die verschneiten Felder.

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